Dazu eine Abwehr, die ihren Namen nicht verdiente. So war es nicht verwunderlich, das Biefang sich Tor um Tor absetzte, egal welche Umstellungen der Trainer vornahm. Zur Halbzeit lag die Erste mit fünf zurück. Auch die heftige Kabinenpredigt schien zu Beginn der zweiten Hälfte nicht zu wirken und die Fortführung der schlechten ersten dreissig Minuten lies nichts Gutes erwarten, nach vierzig Minuten lag Biefang mit 19:12 vorne.
Dann kam die Wende, die Biefanger mussten ihrem Spiel Tribut zollen und bauten konditionell etwas ab. Die Kirchhellener Abwehr verdiente sich jetzt ihren Namen und durch einige abgefangene Bälle kamen die Jungs zu einfachen Tempogegenstosstoren. Tor um Tor wurde aufgeholt und eine Minute vor Schluss konnten die stark kämpfenden Jungs aus dem Dorf den Ausgleich erzielen. Auch der letzte Angriff der Oberhausener wurde entschärft und man bekam, 25 Sekunden vor Abpfiff noch die Gelegenheit, das Spiel zu gewinnen. Der Trainer legte die grüne Karte und beschwor die Jungs, nicht mehr auf Risiko zu spielen und den einen Punkt fest zu halten, was dann auch geschah.
Fazit: 15 Minuten haben gezeigt, wozu die Mannschaft fähig ist, ein Spiel dauert aber sechzig Minuten (gerne würde der Schreiber jetzt fünf Euro ins Phrasenschwein werfen, wenn es eins gäbe), glücklicher Punktgewinn auf Grund der letzten Viertelstunde, immer noch im oberen Drittel der Tabelle und seit sechs Spielen nicht verloren. Hoffen wir, das die Verletzten bis zum nächsten Spiel wieder fit sind.
Plake, Lakomy, Bellendorf 7, Kerbstadt 6/1, Adams 2, Janknecht 4, Lesche 1, Thimm, Heckeley 3, Wittmann 1, Weber 2